Zusammenfassung

Agent.Space betreibt terminalorientierte Coding-Agenten wie Codex, Claude Code und OpenCode in Cloud-Workspaces. Projektdateien und Gesprächskontext bleiben dort erhalten, sodass dasselbe Projekt von einem anderen Rechner oder mit einem anderen Agenten fortgesetzt werden kann. Der Modellzugang wird als Abo mit festem Kontingent Share (je nach Stufe rund 9 bis 180 US-Dollar pro Monat) oder als nutzungsabhängiges Flex-Guthaben verkauft; die Zusammenarbeit läuft über Rollen statt über geteilte Konten.

Agent.Space: Cloud-Workspace, in dem Codex und Claude Code dauerhaft laufen

Wer einen Coding-Agenten lokal betreibt, stößt früher oder später auf drei Grenzen: ein Rechnerwechsel erzwingt den Neuaufbau der Umgebung, das Schließen einer Session zerstreut den Kontext, und bei der Übergabe an Kollegen steht die Frage im Weg, wessen Modellkonto und wessen Schlüssel man verwendet. Agent.Space verlagert das ins Netz: Agenten laufen in einem entfernten Workspace, Dateien und Verläufe bleiben dort, und wer einsteigt, arbeitet am selben Projekt weiter. Ob das günstiger ist als eine lokale Installation, hängt davon ab, wie viel Zeit heute in Umgebungsaufbau und Zugangsabsprachen fließt.

Das Produkt besteht aus zwei Hälften. Die erste ist der Workspace: Sie legen einen Workspace als Projektcontainer an, laden lokalen Code, Dokumente oder vorhandene Verläufe hoch und starten mit einem der unterstützten Agenten eine Session. Der Agent bearbeitet Dateien direkt im Workspace, während Sie das Ergebnis über Dateibaum, Codevorschau oder Browservorschau prüfen. Mehrere unabhängige Sessions können parallel in einem Workspace laufen.

Die zweite Hälfte ist das Modell-Abo. Share ist ein Plan mit festem Kontingent, das im Zyklus des Anbieters zurückgesetzt wird. Flex ist nutzungsabhängiges Guthaben ohne Ablaufdatum, und beide Salden lassen sich über eine Entwickler-API an lokale Werkzeuge oder andere Agenten-Clients anbinden, sodass eine Aufladung an mehreren Stellen wirkt. Die praktische Wahl hängt davon ab, wie planbar die Token-Ausgaben sind.

Wichtigste Funktionen

Dauerhaft laufende Cloud-Agenten

Codex und Claude Code laufen kontinuierlich in der Cloud, Dateien, Code und Projektstatus sind jederzeit wiederherstellbar. Wer zwischen Notebook, Desktop und Bürorechner wechselt, spart sich den Neuaufbau der Umgebung.

Parallele Sessions

Ein Workspace kann mehrere unabhängige Sessions halten, sodass verschiedene Agenten ohne Störung an verschiedenen Aufgaben arbeiten. Das sind mehrere Arbeitsstränge am selben Projekt, nützlich wenn eine Funktion entsteht und gleichzeitig geprüft wird.

Übergabe zwischen Agenten

Der Anbieter nennt es Agenten wechseln, ohne das Projekt zu wechseln: Ein zweiter Agent setzt auf denselben gespeicherten Dateien und demselben Kontext auf. So lässt sich jede Aufgabe dem Agenten geben, der sie am besten löst, ohne etwas zu migrieren.

Rollenbasierte Zusammenarbeit

Die Rollen Owner, Editor und Viewer regeln den Zugriff, sodass das Team ohne Weitergabe von Passwörtern der Anbieter zusammenarbeitet. Im Team ist das die entscheidende Funktion und genau die Stelle, an der Behelfe mit geteilten Konten scheitern.

Entwickler-API

Share- und Flex-Guthaben lassen sich an lokale oder fremde Agenten-Werkzeuge anbinden, eine Aufladung mit mehreren Nutzern. Daran entscheidet sich, ob die Plattform eine geschlossene Oberfläche bleibt oder in eine bestehende Werkzeugkette passt.

Isolation je Workspace

Jeder Workspace läuft getrennt mit isoliertem Dateispeicher, Inhalte dienen nur der Aufgabenausführung. Das ist eine Grundzusage; Angaben zu Verschlüsselung, Audit-Protokollen oder Zertifizierungen fehlen in der Quelle.

Erste Schritte

  1. Rufen Sie die Agent.Space-Seite auf und registrieren Sie sich oder melden Sie sich an.
  2. Legen Sie einen Workspace als Cloud-Projektcontainer für Dateien, Sessions und gemeinsame Arbeit an.
  3. Laden Sie lokalen Code, Dokumente oder Material in den Workspace oder importieren Sie vorhandene lokale Verläufe.
  4. Wählen Sie einen Agenten wie Codex, Claude Code oder OpenCode für die Aufgabe und kombinieren Sie ihn mit einem passenden Modell.
  5. Geben Sie in einer Session konkrete, klar begrenzte Anweisungen; der Agent bearbeitet die Dateien im Workspace direkt.
  6. Prüfen Sie die Ausgabe über Dateibaum, Codevorschau oder Browservorschau und starten Sie bei Bedarf mehrere Sessions parallel.
  7. Laden Sie Teammitglieder als Owner, Editor oder Viewer ein, damit Personen und Agenten an denselben Dateien weiterarbeiten.
  8. Laden Sie Code, Dokumente oder Projektdateien am Ende herunter oder veröffentlichen Sie einen stabilen Vorschau-Build.

Preismodell

  • Share mit festem Kontingent: Das Kontingent wird im Zyklus des Anbieters zurückgesetzt; die Quelle nennt eine Spanne von rund 9 bis 180 US-Dollar pro Monat, ohne die Stufen einzeln aufzuschlüsseln.
  • Flex nutzungsabhängig: Das Guthaben verfällt nicht und wird nach tatsächlicher Nutzung abgebucht, passend für schwankende Lasten oder wenn der Saldo übertragen werden soll.
  • Entwickler-API: Share- und Flex-Guthaben lassen sich an lokale oder andere Agenten-Werkzeuge anbinden, eine Aufladung deckt mehrere Nutzer.
  • Die Quelle sagt nicht, ob fehlgeschlagene Aufrufe berechnet werden, welche Nebenläufigkeitsgrenzen gelten, wie ungenutztes Kontingent übertragen wird oder wie die Rückerstattung geregelt ist. Vor der Wahl einer Stufe klären.

Für wen geeignet

  • Einzelentwickler mit mehreren Geräten: zu Hause mit Codex eine Funktion beginnen und im Büro dasselbe Projekt fortsetzen, weil der Workspace den Kontext behalten hat.
  • Teams, die mit mehreren Agenten prüfen: in einer Codex-Session umsetzen, dann eine Claude-Code-Session auf denselben Code für Review und Aufräumen öffnen.
  • Verteilte Produktteams: Frontend veröffentlicht die Seite, die Produktverantwortung prüft die Live-Vorschau als Viewer und hinterlässt Notizen, Backend steigt als Editor ein und bindet die API an, ohne Zugangsdaten zu teilen.
  • Startups mit Modellkosten im Blick: das Share-Abo für Kontingent auf offiziellem Niveau oder Flex, um Claude, Grok, DeepSeek und andere aus einem Saldo statt aus mehreren Abos aufzurufen.
  • Dozenten für verteilte Codereviews: einen Workspace mit Anforderungsdokument anlegen, jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer öffnet eine eigene Session, der Owner prüft den Fortschritt.

Grenzen

  • Reine Cloud-Lösung. Dateien und Ausführung liegen entfernt, der direkte Zugriff auf lokale Dateisysteme, Intranetdienste und private Daten ist begrenzt.
  • Die Quelle veröffentlicht weder die vollständige Modellliste noch die Kontingente je Stufe, nur eine Spanne von 9 bis 180 US-Dollar pro Monat; aktuelle Optionen stehen in der Konsole.
  • Nebenläufigkeitsgrenzen pro Workspace, maximale Session-Dauer und Ressourcenkontingente werden nicht genannt, daher vor langen Läufen klein testen.
  • Isolation wird als getrennte Ausführung und isolierter Speicher beschrieben, ohne Details zu Verschlüsselung, Audit-Protokoll oder Fremdzertifizierung.
  • Die Zusammenarbeit hängt am eigenen Kontosystem der Plattform; wie es sich an einen bestehenden Identity-Provider anbinden lässt, bleibt offen.
  • Preise und Funktionen ändern sich zwischen Versionen; dieser Text gibt den Stand der Quellerfassung wieder, prüfen Sie die Bedingungen vor dem Abschluss.

Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich das vom lokalen Codex?

Lokal pflegen Sie Umgebung und Sessions selbst und bauen bei einem Gerätewechsel alles neu auf. Agent.Space hält die Agenten in einem Cloud-Workspace mit residenten Dateien und Kontext, sodass Sie von überall fortsetzen können, um den Preis einer entfernten Ausführung.

Was heißt Agenten wechseln, ohne das Projekt zu wechseln?

Ein zweiter Agent setzt auf denselben gespeicherten Dateien und demselben Kontext auf. Sie können mit Codex umsetzen und mit Claude Code denselben Code prüfen, ohne das Projekt zu migrieren.

Share oder Flex?

Share bei stetiger Nutzung und planbarem Budget, Flex bei schwankender Nutzung oder wenn das Guthaben nicht verfallen soll. Beide lassen sich per API an externe Werkzeuge anbinden.

Muss das Team ein Modellkonto teilen?

Nein. Die Rollen Owner, Editor und Viewer regeln den Zugriff, sodass jede Person unter eigener Identität arbeitet, ohne Passwörter der Anbieter weiterzugeben.

Sind Ergebnisse im Browser sichtbar?

Ja. Die Ausgabe lässt sich über Dateibaum, Codevorschau und Browservorschau prüfen, mehrere Sessions sind parallel beobachtbar.

Agent.Space: Cloud-Workspace, in dem Codex und Claude Code dauerhaft laufen

Häufig gestellte Fragen

Worin unterscheidet sich das vom lokalen Codex?

Lokal pflegen Sie Umgebung und Sessions selbst und bauen bei einem Gerätewechsel alles neu auf. Agent.Space hält die Agenten in einem Cloud-Workspace mit residenten Dateien und Kontext, sodass Sie von überall fortsetzen können, um den Preis einer entfernten Ausführung.

Was heißt Agenten wechseln, ohne das Projekt zu wechseln?

Ein zweiter Agent setzt auf denselben gespeicherten Dateien und demselben Kontext auf. Sie können mit Codex umsetzen und mit Claude Code denselben Code prüfen, ohne das Projekt zu migrieren.

Share oder Flex?

Share bei stetiger Nutzung und planbarem Budget, Flex bei schwankender Nutzung oder wenn das Guthaben nicht verfallen soll. Beide lassen sich per API an externe Werkzeuge anbinden.

Muss das Team ein Modellkonto teilen?

Nein. Die Rollen Owner, Editor und Viewer regeln den Zugriff, sodass jede Person unter eigener Identität arbeitet, ohne Passwörter der Anbieter weiterzugeben.