Zusammenfassung

Pexo ist ein konversationeller KI-Videoagent. Nutzer beschreiben ihre Idee oder liefern Material, und das System erledigt die gesamte Produktion vom Skript bis zum fertigen Film – passend für Produkt-, Marketing- und Content-Teams ohne eigenes Schnittteam.

Pexo ist ein konversationeller KI-Videoagent. Er funktioniert anders als Werkzeuge, bei denen man einen Prompt abschickt und dann auf einen fünf Sekunden langen Clip wartet: Man erklärt seine Idee in eigenen Worten oder gibt einfach eine Webadresse, ein Bild, eine Audiodatei oder ein fertiges Skript hinein. Pexo plant daraufhin zuerst die kreative Richtung, koordiniert anschließend Modelle wie Seedance, Hailuo und Nano Banana für die einzelnen Aufgaben und erledigt Skript, Storyboard, Schnitt, Voice-over, Untertitel, Musik und Übergänge in einem zusammenhängenden Ablauf. Am Ende steht ein fertiger Film, der sich direkt veröffentlichen lässt.

Pexo: der KI-Videoagent, der aus Ideen Videos macht

Welches Problem Pexo löst

Die mühsame Arbeit bei der Videoproduktion steckt selten in der eigentlichen Bilderzeugung, sondern in allem drumherum: Ein Storyboard muss gezeichnet, ein Voice-over aufgenommen, Untertitel müssen synchronisiert, Musik ausgewählt und Übergänge abgestimmt werden. Zum Schluss muss der Film für jede Plattform in ein anderes Seitenverhältnis gebracht werden. In klassischen Abläufen verteilen sich diese Schritte auf mehrere Programme und mehrere Personen – dass ein einzelnes Video eine Woche dauert, ist eher die Regel als die Ausnahme.

Pexos Ansatz besteht darin, die gesamte Kette in einem einzigen Dialogfenster zusammenzuführen. Nutzer müssen weder Prompt-Technik beherrschen noch die Qualitätsunterschiede der einzelnen Modelle studieren; sie erklären schlicht, was sie brauchen, und das System übernimmt die Regie. Für Produktteams, Marketingverantwortliche sowie kleine und mittlere Unternehmen ohne eigenes Schnittteam ist das der entscheidende Schritt, mit dem aus „ein Video produzieren" eine alltägliche Tätigkeit wird.

Die wichtigsten Funktionen

  • Konversationelle Erstellung: Bedürfnisse werden wie in einem Chat beschrieben, Pexo erzeugt daraus automatisch ein vollständiges Video – ohne komplexe Prompt-Formulierungen.
  • Multimodale Eingaben: Text, Bilder, Audio, Skripte, PDF-Dateien oder URLs dienen als Ausgangspunkt; vorhandenes Material lässt sich sofort verwenden.
  • Intelligente Modellsteuerung: Das System wählt automatisch zwischen Modellen wie Seedance, Nano Banana und Kling und ordnet jedem Shot die passende Lösung zu.
  • Produktion aus einer Hand: Skript, Storyboard, Schnitt, Voice-over, Untertitel, Musik und Übergänge werden verkettet – ein Export in andere Werkzeuge entfällt.
  • KI-Avatare: Virtuelle Figuren sprechen das eigene Skript in mehreren Sprachen.
  • KI-Musik und Bildgenerierung: Originalsoundtracks und Bildmaterial entstehen auf Beschreibung hin sofort.
  • Änderungen im Dialog: Unpassende Stellen werden markiert und mit Worten korrigiert, ohne den gesamten Film neu zu generieren.
  • Export für jede Plattform: Ausgabe in Formaten für TikTok, YouTube, Instagram und X.
  • Persönliches Gedächtnis: Markenton, Stilvorlieben und früheres Feedback werden gespeichert – je länger man arbeitet, desto schneller starten neue Projekte.

Die zentralen Stärken

Der offensichtlichste Unterschied liegt in der Form des Ergebnisses. Die meisten Werkzeuge liefern einzelne Bausteine; Pexo liefert einen vollständigen Film mit Voice-over, Untertiteln und Musik, ohne dass zwischendurch etwas zusammengefügt werden muss.

Der zweite Punkt ist die Zugangsschwelle. Man braucht keine Schnitterfahrung und kein Prompt-Engineering – wer seine Idee klar formulieren kann, kann Videos produzieren. Die Modellauswahl übernimmt das System, Nutzer müssen also nicht erst zu Modell-Experten werden. Auch das Überarbeiten funktioniert eher wie das Bearbeiten eines Dokuments: markieren, Anmerkung machen, neu erzeugen – statt jedes Mal bei null anzufangen. Darüber hinaus setzt Pexo keine feste Obergrenze für die Laufzeit; lange Videos lassen sich im selben Dialog fortsetzen, ohne an Segmentlängen zu zerbrechen.

So funktioniert es Schritt für Schritt

  1. Anmelden: die offizielle Website https://pexo.ai/ besuchen und sich mit einem Google-Konto registrieren.
  2. Bedarf eingeben: das gewünschte Video beschreiben oder Material wie URLs, Bilder, Audio und Skripte einfügen.
  3. Konzept prüfen: das erzeugte Skript, das Storyboard und die kreative Richtung ansehen und Anpassungen vorschlagen.
  4. Generierung abwarten: das System steuert die Modelle automatisch und erstellt Bild, Voice-over, Untertitel, Musik und Schnitt.
  5. Im Dialog überarbeiten: unpassende Passagen markieren und die gewünschte Änderung in Worten beschreiben.
  6. Exportieren und veröffentlichen: den fertigen Film freigeben und auf Plattformen wie TikTok, YouTube, Instagram oder X stellen.

Unterschiede zu ähnlichen Werkzeugen

Werkzeuge wie Kling und Jimeng legen den Schwerpunkt auf die Erzeugungsqualität selbst: Kling setzt auf Bildwirkung und realistische Bewegung, arbeitet mit Text-zu-Video, Bild-zu-Video und Mehrshot-Modi, wobei einzelne Segmente meist im Bereich von gut zehn Sekunden liegen und sich durch Montage auf dreißig bis vierzig Sekunden strecken lassen. Jimeng ist eher eine ganzheitliche Content-Plattform und verfolgt eine durchgängige Kette aus Storyboard-Skript, Keyframes, Video sowie Voice-over und Musik, mit enger Anbindung an das Jianying-Ökosystem.

Pexo versteht sich nicht als „besseres Erzeugungsmodell", sondern als Agent, der die gesamte Produktion übernimmt. Deshalb fallen die Entscheidungen bei Laufzeitstrategie, Änderungsweise und Audioteil anders aus: Es geht nicht um maximale Einzelsegmentlänge, sondern um kontinuierlichen Aufbau im Dialog; Korrekturen laufen nicht über Erst- und Letztbild oder lokale Pinselwerkzeuge, sondern über natürliche Sprache.

Typische Einsatzszenarien

  • Produktwerbung: Produkt- und Personenfotos hochladen und einen kompletten TVC mit Storyboard, Hintergrundmusik und Bildsprache erhalten.
  • Videos im UGC-Stil: Nutzererfahrungsvideos mit „schnell dahingefilmtem" Charakter, inklusive chinesischem Voice-over und Lippensynchronität.
  • Markenfilme: Markenelemente und kreative Konzepte zu Kurzgeschichten mit Kontrast oder emotionaler Wirkung verbinden.
  • Anime-Kurzserien: Aus einer Textbeschreibung entsteht ein Anime-Video mit vollständiger Handlung; Mimik und Erzähltempo steuert das System.
  • Musikvideos: Nach dem Hochladen einer Audiodatei erkennt die KI Bedeutung und Stimmung des Textes und erzeugt passende Bilder.
  • Geburtstags- und Feiertagsgrüße: Aus Fotos entstehen personalisierte Glückwunschvideos.

Grenzen und Hinweise

Wenn die KI die gesamte Planung übernimmt, gibt man einen Teil der Kontrolle ab. Wer die Komposition bis zum einzelnen Frame festlegen oder Markenvorgaben strikt durchsetzen will, wird dialogbasierte Anpassungen unter Umständen als zu grob empfinden; professionelle Teams gehen in der Regel anschließend noch einmal in eine Postproduktions-Software.

Die Qualität hängt von den Fähigkeiten der zugrunde liegenden Modelle ab, und die Stabilität unterscheidet sich von Shot zu Shot. Figurenkonsistenz und komplexe Bewegungen bleiben branchenweite Herausforderungen. Zudem bedeutet ein fertiger Film, dass das System zahlreiche Entscheidungen für einen getroffen hat: Ist die kreative Richtung selbst unklar, wirkt das Ergebnis schnell „ganz ordentlich, aber nicht nach der eigenen Marke". Es empfiehlt sich, zunächst ein kleines Projekt durchlaufen zu lassen und zu prüfen, ob das Stilgedächtnis korrekt gelernt wurde. Angaben zu Kontingenten und kommerziellen Lizenzen richten sich nach den aktuellen Hinweisen auf der offiziellen Website.

Häufige Fragen

Wofür lässt sich Pexo einsetzen? Für Produktwerbung, Social-Media-Inhalte, Erklärvideos und private Projekte. Nach der Beschreibung des Bedarfs übernimmt Pexo die übrigen Schritte.

Wie versteht Pexo meine Vorstellungen? Es versteht natürliche Sprache und Kontext und erfasst auch abstrakte Stimmungsäußerungen. Prompt-Engineering ist nicht nötig – man spricht einfach wie mit einem kreativen Partner.

Welche Arten von Videos sind möglich? Von 15-sekündigen Social-Media-Spots über Kinotrailer, Produktdemos und Nutzertestimonials im UGC-Stil bis zu Geburtstagsvideos – gängige Formate und Seitenverhältnisse werden unterstützt.

Kann ich mein Team einladen? Ja. Pexo unterstützt Teamzusammenarbeit: Mitglieder können Projekte teilen und gemeinsam mit geteilten Marken-Kits und Materialien arbeiten.

Häufig gestellte Fragen

Wofür lässt sich Pexo einsetzen?

Für Produktwerbung, Social-Media-Inhalte, Erklärvideos und private Projekte. Nach der Beschreibung des Bedarfs übernimmt Pexo die übrigen Produktionsschritte automatisch.

Wie versteht Pexo meine Vorstellungen?

Es versteht natürliche Sprache und Kontext und erfasst auch abstrakte Stimmungsäußerungen. Prompt-Engineering ist nicht nötig – man spricht wie mit einem kreativen Partner.

Kann ich mein Team einladen?

Ja. Pexo unterstützt Teamzusammenarbeit: Mitglieder können Projekte teilen und gemeinsam mit geteilten Marken-Kits und Materialien arbeiten.