Zusammenfassung

Wanjing Yike ist Alibaba Clouds KI-Videoplattform und deckt fünf Stufen vom Drehbuch bis zum fertigen Schnitt ab: Drehbuchanalyse, KI-Storyboard, Motivgestaltung mit Bild- und Videogenerierung, Online-Schnitt und Assetverwaltung. Geboten werden Dialog- und Ich-Erzählung sowie Stilvorlagen wie realistisches 3D-Rendering, Science-Fiction-Comic, chinesische Animation und filmischer Realismus, gedacht für Kurzserien, Animation, Roman-IP, Werbung und Vorproduktion. Der Zugang erfordert eine Beta-Bewerbung.

Wanjing Yike: Alibaba Clouds KI-Videoplattform, die aus einem Drehbuch Storyboards macht screenshot

Wanjing Yike: Alibaba Clouds KI-Videoplattform, die aus einem Drehbuch Storyboards macht

Bei Film- und Videoproduktionen ist der teuerste Schritt selten die Aufnahme. Es ist der Weg vom Text zu etwas, das man ansehen kann: Die Autorin liefert das Drehbuch, der Regisseur denkt sich die Einstellungen auf Papier, der Storyboard-Zeichner setzt sie Bild für Bild um, und die Produktion schätzt Machbarkeit und Budget anhand dieser Zeichnungen. Genau diese Strecke zielt Wanjing Yike an. Drehbuch oder Shot-Sheet hinein, Storyboard-Bilder zurück, und im selben Ablauf weiter in Bildgenerierung, Videogenerierung und Schnitt. Es verspricht nicht, den Regisseur zu ersetzen, sondern senkt die Kosten des ersten Blickes.

Die fünf Module entsprechen fünf Engpässen. Die Drehbuchanalyse zerlegt Prosa in ausführbare Einstellungsbeschreibungen. Die Storyboard-Generierung macht daraus Bilder. Die Motivgestaltung übernimmt Figuren, Einzelbilder und Clips. Der Online-Schnitt kümmert sich um Tempo und Übergänge. Die Assetverwaltung hält Material und Projekte zusammen. Die Verkettung zählt, weil nach einer geänderten Dialogzeile keine Dateien mehr zwischen Programmen wandern.

Zur Produktphase: Die Quelle nennt eine geschlossene Beta. Man reicht eine Bewerbung ein und wartet auf Freigabe, eine offene Registrierung gibt es nicht. Der Analysemodus für lange Romane, der Kapitel teilt und mehrere Storyboards im Paket erzeugt, ist als kommend markiert und war zum Redaktionszeitpunkt nicht verfügbar. Preise, Kontingente pro Generierung, Exportauflösung und Lizenzbedingungen werden ebenfalls nicht genannt und sind nach Erhalt des Zugangs beim Anbieter zu klären.

Hauptfunktionen

Storyboard-Generierung

Nach dem Hochladen eines Drehbuchs oder Shot-Sheets analysiert das System den Inhalt und erzeugt passende Storyboard-Bilder. Gespart werden Zeit und handwerkliche Hürde des gezeichneten Storyboards, sodass Text in Minuten zu einem Bild wird, über das das Team sprechen kann. Es entsteht ein diskutierbarer Entwurf, keine Endgrafik.

Zwei Erzählmodi

Dialog- und Ich-Erzählung verändern das Zusammenspiel von Off-Text und Bild. Erstere passt zu Kurzserien mit klarer Handlung, letztere erzeugt Immersion und eignet sich für Rundgänge, Reisen und Ich-Geschichten.

Motivgestaltung

Integrierte Bild- und Videogenerierung baut visuelles Material aus Textbeschreibungen. Figurendesign, einzelne Szenen und bewegte Clips entstehen an einem Ort, was Konsistenzprobleme zwischen Werkzeugen verringert; eine Figur über mehrere Einstellungen stabil zu halten erfordert weiterhin Auswahl und Wiederholungen.

Online-Schnitt

Der eingebaute Schnitt übernimmt Nachbearbeitung, Tempo und Übergänge des erzeugten Materials. Generierung und Schnitt an einem Ort spart vor allem wiederholtes Exportieren und Importieren.

Assetbibliothek

Materialbibliothek und Projektsteuerung bündeln Ressourcen und lassen brauchbares Material wachsen. Bei vielen Projekten entscheidet eher, ob man das Figurenblatt von letztem Monat wiederfindet, als die reine Generierungsgeschwindigkeit.

Stilvorlagen

Realistisches 3D-Rendering, Science-Fiction-Comic, chinesische Animation und filmischer Realismus setzen den Grundton. Die Vorlage klärt die Anmutung, einzelne Einstellungen brauchen weiterhin Prompt- und Materialarbeit.

Stapelanalyse für Langtexte

Drehbücher und lange Romane lassen sich automatisch teilen und in mehrere Storyboards überführen, das ist das Effizienzversprechen für lange Inhalte. Die Quelle markiert diesen Modus als kommend, die Verfügbarkeit ist also unbestätigt.

Durchgängiger Ablauf

Vom Drehbuch bis zum fertigen Schnitt in einer Kette, ohne Plattformwechsel. Für Einzelne und kleine Teams liegt die Ersparnis vor allem in Abstimmung und Dateiverwaltung, nicht nur in Renderzeit.

So funktioniert es

  1. Die offizielle Seite besuchen und eine Beta-Bewerbung einreichen; das Produkt ist noch nicht offen, die Freigabe muss abgewartet werden.
  2. Einen Einstieg wählen: Storyboard-Erstellung, Motivgestaltung mit Bild- oder Videogenerierung oder Online-Schnitt.
  3. Material einspielen, indem Text eingefügt oder ein Dokument hochgeladen wird: Drehbuch, Shot-Sheet oder Romansauszug.
  4. Den Generierungsmodus wählen. Drehbuchmodus passt zu einer Folge, Shot-Sheet-Modus zu Entwürfen mit genauen Einstellungsangaben, der Romanmodus ist als kommend markiert.
  5. Den Erzählstil zwischen Dialog- und Ich-Erzählung festlegen.
  6. Eine Stilvorlage für den Grundton auswählen.
  7. Das System analysieren und Storyboard-Bilder, Figurenbilder oder Clips erzeugen lassen, dann in den Schnitt für Tempo und Übergänge wechseln.
  8. Ressourcen in der Assetbibliothek verwalten und das Ergebnis im benötigten Format exportieren.

Für wen geeignet

  • Kurzserien-Teams, die Drehbücher für Planung und Vorschau vor dem Dreh in Boards übersetzen.
  • Animations- und Comichteams, die geschriebene Skripte mit einheitlicher Stilvorlage in Panels bringen.
  • Webroman- und IP-Inhaber, die Bildmaterial für Präsentationen und Adaptionsangebote brauchen.
  • Agenturen und Marken, die schnell mehrere Stilvarianten eines Konzepts zum Vergleich produzieren.
  • Vorproduktionsteams, die vor dem Projektstart Look und Drehplan durchspielen.

Grenzen

  • Geschlossene Beta: Bewerbung und Freigabe nötig, Prüfzeitraum und Kriterien nennt die Quelle nicht.
  • Die Analyse langer Romane ist als kommend markiert und war zum Redaktionszeitpunkt nicht verfügbar.
  • Preise, kostenloses Kontingent, Generierungsdauer und maximale Exportauflösung sind nicht veröffentlicht.
  • Kommerzielle Lizenz, Rechte an erzeugtem Material und Inhaltsrichtlinien sind nicht einzeln aufgeführt; vor kommerzieller Nutzung klären.
  • Als Browserplattform braucht es einen aktuellen Browser und eine stabile Verbindung; lange Drehbücher reagieren empfindlich auf die Netzlage.
  • Die Qualität hängt stark von der Eingabestruktur ab. Vage Einstellungsangaben liefern selten brauchbare Boards, und die gesparte Zeit kommt als Nacharbeit zurück.

Häufige Fragen

Kann man es sofort nutzen?

Nicht durch bloßes Registrieren. Die Quelle nennt eine geschlossene Beta: Bewerbung einreichen und Freigabe abwarten.

Was wird genau erzeugt?

Drei Ausgaben: Storyboard-Bilder, Figuren- und Szenenbilder sowie Videoclips. Danach Tempo und Übergänge im eingebauten Editor anpassen und exportieren.

Welche Eingaben werden unterstützt?

Drehbücher, Shot-Sheets und Roman texte für den Analysemodus, per eingefügtem Text oder hochgeladenem Dokument.

Welche Erzählmodi gibt es?

Dialog- und Ich-Erzählung, die festlegen, wie Off-Text und Bild zusammenwirken.

Wie verhält es sich zu Werkzeugen wie Runway?

Der Ausgangspunkt unterscheidet sich. Runway-artige Werkzeuge erzeugen Einstellungen aus Text oder Bild, Wanjing Yike startet beim Drehbuch und Storyboard und liegt damit näher an Planung und Einstellungsaufteilung.

Häufig gestellte Fragen

Kann man es sofort nutzen?

Nicht durch bloßes Registrieren. Die Quelle nennt eine geschlossene Beta: Bewerbung einreichen und Freigabe abwarten.

Was wird genau erzeugt?

Drei Ausgaben: Storyboard-Bilder, Figuren- und Szenenbilder sowie Videoclips. Danach Tempo und Übergänge im eingebauten Editor anpassen und exportieren.

Welche Eingaben werden unterstützt?

Drehbücher, Shot-Sheets und Roman texte für den Analysemodus, per eingefügtem Text oder hochgeladenem Dokument.

Welche Erzählmodi gibt es?

Dialog- und Ich-Erzählung, die festlegen, wie Off-Text und Bild zusammenwirken.