Zusammenfassung

Fazhi ist eine KI-Rechtsassistenz-App von Zhejiang Hithink RoyalFlush Network Technology mit rund 140 Millionen Fallakten und 3 Millionen Normen. Sie bietet Fragen in natürlicher Sprache, Fall- und Normrecherche, Vertragsprüfung per Foto oder Bild, Dokumentfragen, Entwurf juristischer Schriftsätze sowie Register- und Verfahrensauskunft zu Unternehmen, auf iPhone, iPod touch, Mac und Apple Vision mit iOS 12.0 oder neuer.

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Fazhi App: Hithinks KI-Rechtsassistent für Recherche, Vertragsprüfung und Entwürfe

Fazhi ist eine App für juristische Assistenz mit KI von Zhejiang Hithink RoyalFlush Network Technology. Sie greift die zeitintensivsten Teile juristischer Arbeit auf: Normen und Entscheidungen finden, Verträge prüfen, Akten lesen, Schriftsätze entwerfen und die Verhältnisse eines Unternehmens prüfen. Enthalten ist eine Datenbasis mit rund 140 Millionen Fallakten und 3 Millionen Normen; Verträge lassen sich abfotografiert einreichen, und Klagen, Klageerwiderungen oder Vollmachten entstehen aus Vorlagen. Die App läuft auf iPhone, iPod touch, Mac und Apple Vision und setzt iOS 12.0 oder neuer voraus.

Das Problem ist konkret. Für Anwälte, Inhouse-Juristen und ebenso für Privatpersonen ist der Engpass selten das Wissen um die Norm, sondern das Zusammenführen von Material aus Normdatenbanken, Entscheidungssammlungen, Vertragsvorlagen und Handelsregistern auf eine einzige Frage. Der übliche Behelf sind vier oder fünf Browser-Tabs und viel Kopieren. Fazhi bündelt diese Zugänge unter einer Frage in natürlicher Sprache und liefert zur Antwort passende Normen und typische Fälle mit, sodass der Faden weiterverfolgt werden kann.

Vom Aufbau her ist es kein reines Normsuchfeld. Drei Fähigkeiten liegen übereinander: das Gespräch, das die Frage zerlegt und erklärt; die Dokumentverarbeitung für hochgeladene Verträge und Beweismittel; und die Datenschicht, die die Treffsicherheit der Recherche trägt. Die sechs folgenden Funktionen werden daraufhin beschrieben, was sie tatsächlich leisten und an welcher Stelle im Ablauf sie sitzen.

Sechs Kernfunktionen für die wichtigsten Arbeitsschritte

Dialogantworten mit Norm- und Fallverweisen

Sachverhalt schildern oder die Frage direkt im Chat stellen, etwa wie die Beweislast bei einer bestimmten Fallgruppe verteilt ist. Das System antwortet in Echtzeit und versucht, einschlägige Normen und typische Fälle zuzuordnen. Der Vorteil gegenüber der Stichwortsuche ist die Rückfrage: erst das Ergebnis, dann die Grundlage, dann die Behandlung von Ausnahmen, ohne die Suche jedes Mal neu zu bauen.

Rechtsrecherche auf 140 Millionen Fällen und 3 Millionen Normen

Das Recherchemmodul indexiert rund 140 Millionen Fallakten, 3 Millionen Normen, über zehntausend Vertragsvorlagen und mehr als 500.000 Fachbeiträge. Wer ein Recherchevermerk schreibt oder vergleichbare Entscheidungen ordnet, gewinnt dadurch, dass Fälle, Normen, Vorlagen und Praxisnotizen hinter einem Eingang liegen: erst das Material finden, dann im Gespräch klären lassen, wie die Teile zusammenhängen.

Vertragsprüfung, auch per Foto und Bild

Die Vertragsprüfung nutzt Verständnis und Schlussfolgern des Modells, um Klauseln zu prüfen und Hinweise zurückzugeben. Praktisch wichtig ist die Bildunterstützung: Papierverträge, vom Vertragspartner gemailte Scans oder ein im Messenger gespeichertes Foto gehen direkt in die Prüfung, ohne vorher in ein editierbares Dokument umgewandelt zu werden.

Dokumentfragen zu Dateien, Webseiten, Audio und Bildern

Nach dem Hochladen extrahiert die App den Kerninhalt, fasst ihn zusammen und beantwortet Fragen dazu. Unterstützt werden Dokumente, Webseiten, Tonaufnahmen und Bilder, was zu Beweismittelsichtung, Besprechungsnotizen und langen Verträgen passt: erst das Material ausdünnen, dann entscheiden, was genauer geprüft wird.

Schriftsatzentwurf: Klage, Erwiderung, Vollmacht

Mit Streitgegenstand, Angaben zu den Parteien und Anträgen erzeugt die App Schriftsätze wie Klage, Klageerwiderung und Vollmacht in standardisierter Form. Gespart werden Layout und Formelhaftes, sodass Aufmerksamkeit für Sachverhaltsdarstellung und Antragsgestaltung bleibt. Das Ergebnis ist weiterhin gegen die Formalien des jeweiligen Gerichts zu prüfen.

Unternehmensauskunft: Register, Gesellschafter, Verfahren

Das Unternehmensmodul bündelt Handelsregisterdaten und deckt Grunddaten, Gesellschafterstruktur und Verfahrenshistorie ab, nützlich für Due Diligence und Hintergrundprüfung vor einer Geschäftsentscheidung. Der Vorteil derselben App: Nach der Abfrage lässt sich im Chat weiterfragen, in welchen Streitigkeiten ein Unternehmen als Beklagter auftaucht, sodass der Weg von Daten zu Einschätzung durchläuft.

So geht man vor: von der Frage zum fertigen Entwurf

  1. Die eigene Situation in natürlicher Sprache schildern und zunächst ein Gesamtergebnis samt zugehöriger Normen und Fallhinweise erhalten.
  2. Mit Rückfragen Lücken schließen und bei Bedarf in die Rechtsrecherche wechseln, um Normtext und vergleichbare Entscheidung zur Prüfung heranzuziehen.
  3. Muss ein Vertrag geprüft werden, ihn abfotografieren oder als Bild in die Vertragsprüfung geben und Klausel für Klausel die markierten Risiken und Änderungsvorschläge durchgehen.
  4. Bei Akten, Aufnahmen oder langen Verträgen zuerst die Dokumentfragen für eine Zusammenfassung nutzen und diese dann im Gespräch für die Abwägung von Ansprüchen und Einwendungen verwenden.
  5. Ist das Material beisammen, einen ersten Entwurf erzeugen lassen, die Sachverhaltsdetails ergänzen, die Anträge prüfen und in den üblichen Prüf- und Einreichungsablauf geben.

Für wen es passt

  • Anwälte und Referendare: Vergleichsfallsuche, Vertragslektüre und Erstentwürfe mit weniger Routinearbeit.
  • Inhouse-Juristen und Compliance: laufende Vertragsprüfung, Lieferantenprüfung und erste Antwortlinie für interne Anfragen.
  • Gründer und kleine Unternehmen: Vertragsrisiken und die Historie der Gegenseite erkennen, bevor eine Rechtsabteilung existiert.
  • Studierende und Prüfungskandidaten: abstrakte Normen an konkrete Fälle binden und Anwendungsvoraussetzungen im Dialog testen.

Grenzen, die man kennen sollte

  • Die Quelle nennt keine Abopreise, kein kostenloses Kontingent und keine Bezahlstufen. Tatsächlicher Umfang und Abrechnung sind in der App zu prüfen.
  • Die Ausgabe ist Hilfsmaterial, keine Rechtsberatung, und ersetzt nicht die Beurteilung eines zugelassenen Anwalts im Einzelfall. Jeder bei Gericht eingereichte Schriftsatz muss Punkt für Punkt auf Sachverhalt, Anträge und Form geprüft werden.
  • Aktualisierungsfrequenz und räumliche Abdeckung der Norm- und Fallbestände werden nicht genannt. Bei grenzüberschreitenden Fragen oder frisch geänderten Vorschriften ist in amtlichen Quellen gegenzuprüfen.
  • Die Unternehmensauskunft hängt an Register- und Verfahrensdaten Dritter, die verzögert oder unvollständig sein können, und taugt nicht als alleinige Grundlage einer Geschäftsentscheidung.
  • Der Client wird für iPhone, iPod touch, Mac und Apple Vision genannt, mit iOS 12.0 oder neuer. Android oder Web werden nicht erwähnt, außerhalb des Apple-Ökosystems ist die Verfügbarkeit vorab zu klären.

Häufige Fragen

Wer entwickelt Fazhi?

Zhejiang Hithink RoyalFlush Network Technology veröffentlicht die App als KI-Rechtsassistent, der Gespräch, Rechtsrecherche, Vertragsprüfung, Dokumentfragen, Schriftsatzentwurf und Unternehmensauskunft in einer Anwendung vereint.

Wie groß ist die Datenbasis?

Genannt werden 140 Millionen Fallakten und 3 Millionen Normen, dazu über zehntausend Vertragsvorlagen und mehr als 500.000 Fachbeiträge.

Kann man einen Vertrag per Foto prüfen lassen?

Ja. Die Vertragsprüfung akzeptiert Fotos und Bilder, Papierverträge und Scans können abfotografiert und direkt in den Prüfablauf gegeben werden.

Sind erzeugte Schriftsätze direkt verwendbar?

Als Entwurf behandeln. Form und Pflichtangaben richten sich nach dem annehmenden Gericht, und Sachverhalt wie Anträge müssen von der Partei oder ihrem Anwalt bestätigt werden.

Häufig gestellte Fragen

Wer entwickelt Fazhi?

Zhejiang Hithink RoyalFlush Network Technology veröffentlicht die App als KI-Rechtsassistent, der Gespräch, Rechtsrecherche, Vertragsprüfung, Dokumentfragen, Schriftsatzentwurf und Unternehmensauskunft in einer Anwendung vereint.

Wie groß ist die Datenbasis?

Genannt werden 140 Millionen Fallakten und 3 Millionen Normen, dazu über zehntausend Vertragsvorlagen und mehr als 500.000 Fachbeiträge.

Kann man einen Vertrag per Foto prüfen lassen?

Ja. Die Vertragsprüfung akzeptiert Fotos und Bilder, Papierverträge und Scans können abfotografiert und direkt in den Prüfablauf gegeben werden.

Sind erzeugte Schriftsätze direkt verwendbar?

Als Entwurf behandeln. Form und Pflichtangaben richten sich nach dem annehmenden Gericht, und Sachverhalt wie Anträge müssen von der Partei oder ihrem Anwalt bestätigt werden.